Die Gemeinde trägt die Verantwortung für Schäden, die die Bäume im Gemeindegebiet anrichten könnten. Es geht um die Sicherheit der Bürger. Herabfallende Äste oder umstürzende Bäume könnten Anwohner oder Passanten verletzen oder Sachschäden verursachen. Dann wäre die Gemeinde verpflichtet, Schadensersatz zu leisten.
Aus diesem Grund müssen alle Bäume regelmäßig kontrolliert werden. Diese Aufgabe wird der Bauhof übernehmen. Mindest ein Mitarbeiter wird zum zertifizierten Baumkontrolleur ausgebildet, damit er nach den Vorschriften diese Aufgabe kompetent ausführen kann.
Zuvor muss aber festgestellt werden, welche und wie viele Bäume überhaupt zu überwachen sind. Dazu wird derzeit in der Gemeinde ein Kataster über den Baumbestand erarbeitet. Den Grundstock, nämlich die Erfassung der in Frage kommenden Bäume, legen die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses selbst an. Mit Fotoapparat, Maßband und Notizblock haben sie die Daten für jeden Baum mit einem Stammumfang von mehr als 60 Zentimetern festgehalten. Bislang konnten 120 Bäume in Albersdorf so dokumentiert werden.
Das Ingenieurbüro Volker Kuhrt wird ein Angebot erarbeiten, um die Daten in einem Baumkataster auf einer digitalen Karte mit den Fotos abzuspeichern, in der der momentane, belaubte und unbelaubte Baumzustand festgehalten wird.
Der Baumkontrolleur erhält damit eine Grundlage für seine jährlichen Kontrollen. Er kann in dem Baumkataster dann die Veränderungen an jedem Baum feststellen, um so rechtzeitig notwendige Maßnahmen gegen einen möglichen Schadensfall einzuleiten, sei es den Baum zu fällen oder tote Äste zu entfernen.
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