Im Frühjahr konnten die neu renovierten Räume
bezogen werden, was sich positiv auf die Zahl der jungen Gäste
ausgewirkt hat. Ab 14 Uhr ist das Jugendzentrum geöffnet. Bis
15.30 Uhr benutzen auch noch die Schülerinnen und Schüler
des Ganztagsbereichs diese Räumlichkeiten, doch die Kooperation
hiermit und dem Leuchtturm-Projekt gestaltet sich erfreulich und
konfliktfrei. Einerseits besteht ein guter Draht zwischen den
Mitarbeitern und auch die Jugendlichern verstehen sich gut. Wenn die
Schulkinder ab 15,30 Uhr das Schulgebäude verlassen, kann das
Jugendzentrum über alle Räume verfügen. Da Martin
Hanske alleine mit der Betreuung der Jugendlichen beauftragt ist und
keine weitere Kraft zur Verfügung hat, musste die Öffnungszeit
von bisher 20 Uhr auf 18 Uhr herabgesetzt werden. Allerdings wird
einmal in der Woche gemeinsam gekocht und auch gegessen. Dann bleibt
das Jugendzentrum bis 20 Uhr auf.
Die Besucher des
Jugendzentrums sind zwischen 12 und 23 Jahre alt, wobei die meisten
zwischen 13 und 17 Jahre alt sind. Durchschnittlich kommen
wöchentlich bis zu 50 Jugendliche zu den Treffen. Der Anteil
der männlichen Besucher entspricht etwa dem der weiblichen.
„Dies ist ein Zeichen für ein nicht zu raues Klima im
Jugendzentrum. Auch trauen sich die Schwächeren regelmäßig
in das Jugendzentrum. Das soziale Miteinander bewerte ich als äußerst
positiv. Es kommt zu keinen Schlägereien oder
Gewaltandrohungen“, so Martin Hanske. Weiter sieht Hanske seine
Aufgabe in einer Gesprächsmöglichkeit, wenn jemand etwas
auf dem Herzen hat. Dieses wird von den Jugendlichen beiderlei
Geschlechts gut angenommen. Häufig kreisen die Gespräche
um das Zusammenleben in der Familie, Schulalltag, Umgang mit Stress,
Liebeskummer, Jobsuche, Alltag in einer Jugendwohngruppe, Rauchen,
Alkohol, Verhütung, Elternschaft und Mediennutzung.
Die besonderen Aktionen
des abgelaufenen Jahres:
Jährliches Fußballturnier in der Großturnhalle, wöchentliches Kochen und gemeinsames Essen in aller Ruhe. Hilfe bei den Schulprojekten der 9. und 10. Klassen, Tipps gegen Lampenfieber. Im Projekt „Elternschaft auf Probe“ schlüpften die Jugendlichen in die Rolle der Eltern. Dabei machten sie Erfahrung, was es bedeutet, für ein Baba rund um die Uhr da zu sein. Mit einer Babysimulationspuppe wurde der anstrengende Alltag mit einem Säugling verdeutlicht.
Jährliches Fußballturnier in der Großturnhalle, wöchentliches Kochen und gemeinsames Essen in aller Ruhe. Hilfe bei den Schulprojekten der 9. und 10. Klassen, Tipps gegen Lampenfieber. Im Projekt „Elternschaft auf Probe“ schlüpften die Jugendlichen in die Rolle der Eltern. Dabei machten sie Erfahrung, was es bedeutet, für ein Baba rund um die Uhr da zu sein. Mit einer Babysimulationspuppe wurde der anstrengende Alltag mit einem Säugling verdeutlicht.
Beim Bandenbau auf dem
Gummiplatz an der Süderstraße haben sich die Jugendlichen
auch beteiligt. An Läufen in Heide und Büsum haben zwei
Jugendliche teilgenommen. Zum Welt-Aids-Tag sind die jugendlichen
nach Heide gefahren und haben an einer Infoveranstaltung
teilgenommen.
Dass Alkohol in unserer
Gesellschaft dazugehört, wurde den Jugendlichen in einem
Alkohol-Checker-Seminar vermittelt. Aber der Umgang damit muß
gelernt werden. Zwei Jugendliche haben sich hieran beteiligt und
haben in diesem Alkoholpräventationsseminar sogar einen
Cocktail gemixt, allerdings alkoholfrei.
Einmal pro Woche geht’s
in die Turnhalle der Grundschule gemeinsam mit der Fußball AG
der Ganztagsgruppe.
Für das kommende
Jahr ist die Fertigstellung der Banden auf dem Gummiplatz
Süderstraße vorgesehen. Im Frühjahr wird der Platz
dann mit einem kleinen Fußball-Turnier eingeweiht.
Das Projekt Elternschaft
auf Probe soll fortgesetzt und an der Infoveranstaltung der
AIDS-Hilfe Heide für Jugendliche soll auch wieder teilgenommen
werden.
Die Köche des
Jugendzentrums: von links: Florian Timm, Nico Witt, Toni Matthai und
Nico Matthai.
Text und Fotos: Tießen

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