Rätselraten über Strom-Verbrauch

Einen ordentlichen Schrecken bekam die Gemeindeverwaltung über die hohen Strom-Kosten für die Straßenbeleuchtung. Es geht um die Stromkosten für 2010, die offenbar erst jetzt aufgefallen sind. Statt 135.167 Kilowattstunden wie im Jahr 2009 stieg der Verbrauch im Jahr 2010 auf 180.371 Kilowattstunden, satte 35 Prozent mehr.
Niemand kann sich erklären, wie es zu dieser Erhöhung kommen konnte, weder an der Lampenzahl noch an den Beleuchtungszeiten hat sich wesentliches geändert. Kleinere Schwankungen wären auf Grund unterschiedlicher Dämmerlichtzeiten oder zusätzlicher Veranstaltungen, die auch nach 1 Uhr nachts Straßenbeleuchtung erfordern, zu akzeptieren, aber erklären lässt sich der Anstieg der Stromkosten dadurch nicht.
In Albersdorf gibt es 6 zentrale Zählstellen: Friedrich-Scheele-Straße, Kapellenplatz, Westerstraße, Kämpen, An der Gieselau und Hoogen Haid. Besonders hoch war der Anstieg an den Standorten An der Gieselau (3.262 auf 20.927 kWh) und Westerstraße (22.567 auf 31.937 kWh). Für 2011liegen erst die Zahlen für die Westerstraße vor, der Verbrauch blieb bei 21.231 kWh in etwa gleich hoch. In der Straße Kämpen fiel der Verbrauch jedoch von 44.392 kWh in 2010 drastisch auf 33.519 kWh in 2011. Damit ist die Verwirrung komplett.
Der Gemeinderat beschloss kurzfitige Maßnahmen zur Aufklärung:
Die Zählerstände sollen in kürzeren Abständen kontrolliert werden, am besten Monatlich, um Differenzen schneller zu erfassen.
Die Wartungsfirma soll mögliche Fehler an der Leitungsgtechnik untersuchen, in Frage kommen Erdschlüsse, die den Strom in die Erde ableiten, oder Defekte an der Einschaltautomatik.
Die Verwaltung wird die Verbrauchsdaten ab 2004 zusammenstellen, um diese mit dem Stromversorger e.on zu überprüfen und zu analysieren.
Auf alle Fälle muss die Entwicklung der Straßenbeleuchtungskosten eindeutig geklärt sein, bevor die Beleuchtung auf stromsparende LED-Technik umgestellt wird, da sich sonst die Umbaukosten nicht durch Einsparungen verifizieren lassen.

Rückhaltebecken Ohl Koppel wird zugeschüttet

Das Rückhaltebecken an der Straße Ohl Koppel soll zugeschüttet werden, so beschloss die Gemeindevertretung. Das relativ kleine Rückhaltebecken verursachte in der Vergangenheit lufend Kosten für Instandsetzung und Pflege. Das Oberflächenwasser in diesem Straßenbereich kann über einen Kanal vom zentralen Sammelschacht zum Rückhaltebecken an der Gieselau entsorgt werden. Der Teich gilt nicht als Biotop, so konnte die Umweltbehörde zustimmen. Auch der Kreis hatte keine Bedenken, da im Bebauungsplan das Areal lediglich als Grünfläche ausgewiesen war.

Lichtblick im Albersdorfer Haushalt

Die positive Konjunkturentwicklung im vergangenen Jahr brachte deutlich mehr Geld in die Kasse als erwartet. Ursprünglich war für den Haushalt 2011 mit einem Fehlbetrag von 1.054.000 Euro gerechnet worden. Zum Jahresende ergab sich vorläufig geschätzt nur ein Defizit von 169.000 Euro - trotzdem ein überraschend gutes Ergebnis.
Im wesentlichen haben die Albersdorfer Betriebe erheblich mehr Gewerbesteuer gezahlt als zu Jahresbeginn geschätzt. Geplant waren 650.000 Euro, eingenommen wurden fast doppelt soviel, nämlich 1.275.000 Euro.
Auch die Zahl der sozial-versicherungspflichtig beschäftigten Bürger hat sich erhöht, was sich in der Einkommensteuer widerspiegelt. Der Gemeindeanteil ist um rund 100.000 Euro auf 830.000 Euro gestiegen.
Außerdem erhielt Albersdorf als Defizitgemeinde vom Land eine Fehlbetragszuweisung aus dem kommunalen Bedarfsfonds über 80.000 Euro.
Aber auch die Gemeinde selbst hat kräftig gespart, sowohl beim Personal als auch bei baulichen Anlagen, insgesamt eine fünfstellige Summe.
Allerdings werden durch diese Mehreinnahmen die Schlüsselzuweisungen gemäß der kommunalen Finanzsystematik sinken. Die endgültigen Zahlen werden demnächst in der Gemeindevertretung präsentiert.
Es bleibt nur zu hoffen, dass diese positive Tendenz auch im Jahr 2012 anhält. Bislang wurde hier mit einem Defizit von rund 2.000.000 Euro gerechnet. Nach dem ersten Überschlag könnte sich diese Schuldensumme auf immerhin 1.200.000 Euro verringern.

Alte Kastanie am Friedhof gefällt

Wer kannte sie nicht, die alte Kastanie am Eingang des Albersdorfer Friedhofes?
Nun hat sich der Ausblick auf die Kirche gründlich geändert, denn die Kastanie musste aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Der Baum war in etwa 150 Jahren gut 20 Meter hoch gewachsen. Seit fünf Jahren war die Kastanie von der Miniermotte befallen. Die Raupen des kleinen Insektes zerstören die Kastanienblätter früh im Sommer, und der Baum wird nicht ausreichend versorgt und dadurch krank. Der Stamm war an einigen Stellen bereits von einem Pilz befallen, so dass zu befürchten war, dass die Kastanie eines Tages um zu fallen drohte.
Der Kirchenvorstand holte sich fachlichen Rat, und am Ende stand die Entscheidung fest, dass der Baum fallen muss. Die Naturschutzbehörde des Kreises genehmigte das Fällen und eine Fachfirma übernahm den Auftrag. So verschwand unversehens die markante Kastanie am Friedhof.

Jugendzentrum ist ein beliebter Treffpunkt

Das Albersdorfer Jugendzentrum kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Martin Hanske leitet diese jugendliche Gruppe, die sich täglich von Montag bis Donnerstag in den Räumen der Ganztagsschule trifft. 
Im Frühjahr konnten die neu renovierten Räume bezogen werden, was sich positiv auf die Zahl der jungen Gäste ausgewirkt hat. Ab 14 Uhr ist das Jugendzentrum geöffnet. Bis 15.30 Uhr benutzen auch noch die Schülerinnen und Schüler des Ganztagsbereichs diese Räumlichkeiten, doch die Kooperation hiermit und dem Leuchtturm-Projekt gestaltet sich erfreulich und konfliktfrei. Einerseits besteht ein guter Draht zwischen den Mitarbeitern und auch die Jugendlichern verstehen sich gut. Wenn die Schulkinder ab 15,30 Uhr das Schulgebäude verlassen, kann das Jugendzentrum über alle Räume verfügen. Da Martin Hanske alleine mit der Betreuung der Jugendlichen beauftragt ist und keine weitere Kraft zur Verfügung hat, musste die Öffnungszeit von bisher 20 Uhr auf 18 Uhr herabgesetzt werden. Allerdings wird einmal in der Woche gemeinsam gekocht und auch gegessen. Dann bleibt das Jugendzentrum bis 20 Uhr auf.
Die Besucher des Jugendzentrums sind zwischen 12 und 23 Jahre alt, wobei die meisten zwischen 13 und 17 Jahre alt sind. Durchschnittlich kommen wöchentlich bis zu 50 Jugendliche zu den Treffen. Der Anteil der männlichen Besucher entspricht etwa dem der weiblichen. „Dies ist ein Zeichen für ein nicht zu raues Klima im Jugendzentrum. Auch trauen sich die Schwächeren regelmäßig in das Jugendzentrum. Das soziale Miteinander bewerte ich als äußerst positiv. Es kommt zu keinen Schlägereien oder Gewaltandrohungen“, so Martin Hanske. Weiter sieht Hanske seine Aufgabe in einer Gesprächsmöglichkeit, wenn jemand etwas auf dem Herzen hat. Dieses wird von den Jugendlichen beiderlei Geschlechts gut angenommen. Häufig kreisen die Gespräche um das Zusammenleben in der Familie, Schulalltag, Umgang mit Stress, Liebeskummer, Jobsuche, Alltag in einer Jugendwohngruppe, Rauchen, Alkohol, Verhütung, Elternschaft und Mediennutzung.
Die besonderen Aktionen des abgelaufenen Jahres:
Jährliches Fußballturnier in der Großturnhalle, wöchentliches Kochen und gemeinsames Essen in aller Ruhe. Hilfe bei den Schulprojekten der 9. und 10. Klassen, Tipps gegen Lampenfieber. Im Projekt „Elternschaft auf Probe“ schlüpften die Jugendlichen in die Rolle der Eltern. Dabei machten sie Erfahrung, was es bedeutet, für ein Baba rund um die Uhr da zu sein. Mit einer Babysimulationspuppe wurde der anstrengende Alltag mit einem Säugling verdeutlicht.
Beim Bandenbau auf dem Gummiplatz an der Süderstraße haben sich die Jugendlichen auch beteiligt. An Läufen in Heide und Büsum haben zwei Jugendliche teilgenommen. Zum Welt-Aids-Tag sind die jugendlichen nach Heide gefahren und haben an einer Infoveranstaltung teilgenommen.
Dass Alkohol in unserer Gesellschaft dazugehört, wurde den Jugendlichen in einem Alkohol-Checker-Seminar vermittelt. Aber der Umgang damit muß gelernt werden. Zwei Jugendliche haben sich hieran beteiligt und haben in diesem Alkoholpräventationsseminar sogar einen Cocktail gemixt, allerdings alkoholfrei.
Einmal pro Woche geht’s in die Turnhalle der Grundschule gemeinsam mit der Fußball AG der Ganztagsgruppe.
Für das kommende Jahr ist die Fertigstellung der Banden auf dem Gummiplatz Süderstraße vorgesehen. Im Frühjahr wird der Platz dann mit einem kleinen Fußball-Turnier eingeweiht.
Das Projekt Elternschaft auf Probe soll fortgesetzt und an der Infoveranstaltung der AIDS-Hilfe Heide für Jugendliche soll auch wieder teilgenommen werden.
Wünschenswert für die Unterhaltung und Beschäftigung wäre ein Billardtisch, so Hanske.




Die Köche des Jugendzentrums: von links: Florian Timm, Nico Witt, Toni Matthai und Nico Matthai.

Text und Fotos: Tießen

Kataster des Baumbestandes

Die Gemeinde trägt die Verantwortung für Schäden, die die Bäume im Gemeindegebiet anrichten könnten. Es geht um die Sicherheit der Bürger. Herabfallende Äste oder umstürzende Bäume könnten Anwohner oder Passanten verletzen oder Sachschäden verursachen. Dann wäre die Gemeinde verpflichtet, Schadensersatz zu leisten.
Aus diesem Grund müssen alle Bäume regelmäßig kontrolliert werden. Diese Aufgabe wird der Bauhof übernehmen. Mindest ein Mitarbeiter wird zum zertifizierten Baumkontrolleur ausgebildet, damit er nach den Vorschriften diese Aufgabe kompetent ausführen kann.
Zuvor muss aber festgestellt werden, welche und wie viele Bäume überhaupt zu überwachen sind. Dazu wird derzeit in der Gemeinde ein Kataster über den Baumbestand erarbeitet. Den Grundstock, nämlich die Erfassung der in Frage kommenden Bäume, legen die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses selbst an. Mit Fotoapparat, Maßband und Notizblock haben sie die Daten für jeden Baum mit einem Stammumfang von mehr als 60 Zentimetern festgehalten. Bislang konnten 120 Bäume in Albersdorf so dokumentiert werden.
Das Ingenieurbüro Volker Kuhrt wird ein Angebot erarbeiten, um die Daten in einem Baumkataster auf einer digitalen Karte mit den Fotos abzuspeichern, in der der momentane, belaubte und unbelaubte Baumzustand festgehalten wird. 
Der Baumkontrolleur erhält damit eine Grundlage für seine jährlichen Kontrollen. Er kann in dem Baumkataster dann die Veränderungen an jedem Baum feststellen, um so rechtzeitig notwendige Maßnahmen gegen einen möglichen Schadensfall einzuleiten, sei es den Baum zu fällen oder tote Äste zu entfernen.

Jahresrückblick 2011

14. Januar: Karsten Wiechert wird nach dem gewonnenen Arbeitsgerichtsprozess zuständig für den Albersdorfer Friedhof.
20. Januar: Bruno Schmoock wird neuer Vorsitzender des Skatclubs Brutkamp und löst Gerd Pächnatz ab.
25. Januar: Das gemeinsame Lehrerzimmer der neuen Regionalschule Albersdorf ist fast fertig, Bioraum und Sportplatz werden verschoben
1. Februar: Ernst Schatt und Hans-Peter Tießen ziehen sich nach jahrzehntelangem Einsatz beim Motorclub Albersdorf zurück.
11. Februar: Das ehemalige Sanitätsgebäude im Dithmarsen-Park soll zur vierten Kindertagesstätte umgebaut werden. Die Gemeinde bereitet mit den Betreibern den Mietvertrag vor.
22. Februar: Die Gemeinde lehnt nach kontroverser Debatte den Kauf von Aktien der Netz AG ab.
8. März: Der Hauptausschuss der Gemeinde stimmt dem Verkauf des ZOB-Gebäudes zu.
18. März: Der neu gebaute Ganztagsbereich an der Regionalschule Albersdorf wird eröffnet.
30. März: Die Albersdorfer Tafel zieht aus dem DRK-Gebäude aus und findet ein neues Domizil in der Süderstraße.
1. April: Der Sportverein Ditmarsia Albersdorf feiert sein 90-jähriges Bestehen.
9. April: Die renovierte Orgel der St. Remigius Kirche wird bei einem Konzert vorgestellt.
14. April: Der Ausbau des Steinzeitdorfes beginnt, das neu erbaute Kulthaus wird eingeweiht.
30. April: Sven Mengel übernimmt die Gärtnerei Mangel in dritter Familiengeneration.
3. Mai: Der Motorclub Albersdorf wird vom ADAC-Landesverband für seine hervorragende Arbeit zum Ortsclub des Jahres 2010 gewählt.
8. Mai: Zur Deutschen Meisterschaft im Roller-Speedway wird das erste Qualifikations-Rennen auf dem Dithmarschen-Ring ausgetragen.
11. Mai: Mit dem Umbau des ehemaligen Sanitätsgebäudes im Dithmarsen-Park zur Kita wird begonnen.
24. Mai: "Pferd" und "Wolle" lernen Feuermachen - dieSesamstraße dreht im Steinzeitpark.
11. Juni: Das dreitägige Volksfest zieht wieder tausende Besucher nach Albersdorf.
24. Juni: Der Schulverband Albersdorf lehnt eine Beteiligung der Eltern an den Schülerbeförderungskosten ab.
28. Juni: Pläne für eine neue Nutzung des Nordmark-Geländes durch Wohnen und Gewerbe werden dem Bauausschuss der Gemeinde vorgestellt.
9. Juli: Vor 25 Jahren wurde die 77 Meter lange Riesen-Rutsche im Freizeitbad gebaut. Mit einer Feier wird die renovierte Rutsche wieder in Betrieb genommen.
12. Juli: Die Jugendgruppe des DRK Albersdorf kehrt als Vize-Meister vom Landeswettbewerb in Büchen zurück.
21. Juli: Vor 50 Jahren eröffnete Dr. Hans-Dietrich Rupp seine Arztpraxis, die seit 1992 von seinem Sohn Dr. Kay Rupp geführt wird.
4. August: Archäologen beginnen eine umfangreiche Grabungskampagne in Albersdorf am Langbettgrab Bredenhoop.
9. August: Elisabeth Rathjens veröffentlicht die Tagebücher ihrer Ururgroßmutter Lidy Stecher, die ab 1841 Kontakte zu vielen berühmten Komponisten ihrer Zeit pflegte.
15. August: Die neue Kita im Dithmarsen-Park nimmt ihren Betrieb auf.
18. August: Zur Erinnerung an den Widerstandskämpfer Erwin Rehn wird am Kapellenplatz ein Stolperstein verlegt.
26. August: Die Pläne für ein neues Archäum im Steinzeitpark werden vorgestellt.
1. September: Nach unsinnigen politischen Querelen kann der Förderverein für das Albersdorfer Freizeitbad gegründet werden.
1. Oktober: Das Pflegewerk Berlin übernimmt das Senioren- und Pflegezentrum Möller & Tiessen.
8. Oktober: Das ZOB-Gebäude wurde an Familie Knobloch verkauft, der Umbau beginnt.
11. Oktober: Der Plan für eine Stadtvilla und von Reihenhäusern am Grünen Weg wird vorgestellt.
14. Oktober: Das Spielwarengeschäft Jochens in der Norderstraße will zum Jahresende schließen.
3. November: Die Planungen für die innerörtlichen Neubaugebiete am Brook und in der Waldstraße werden veröffentlicht.





Neues aus der Gemeindevertretung

Die Albersdorfer Gemeindevertretung beschloss zum Jahresende:
- Die Planfeststellungsverfahren für die beiden Neubaugebiete "Brook" und "Grüner Weg" werden zurückgestellt. Am "Brook" soll die Lärmemission der benachbarten Supermärkte untersucht werden. Am "Grünen Weg" muss die Frage der Ausgleichsfläche geklärt werden.


- Die Sanierung der Straßenbeleuchtung wird an den günstigsten und wirtschaftlichsten Anbieter, die Firma Elektro Klaas GmbH, für 133.071 Euro vergeben. Die Straßenlaternen werden dabei auf LED-Leuchten umgerüstet.


- Der Vertrag zur Abwasserentsorgung mit der Abwasserentsorgung Albersdorf GmbH (AAG) soll ab 2014 verlängert werden.


- Die Entgeltordnung für das Freizeitbad wurde überarbeitet. Rund 10 % Rabatt wird Frühbuchern von Jahreskarten gewährt.


- Die Entgelte für die Kindertagesstätten wurden ab 1. Januar 2012 festgelegt:
Oesterstraße und Grüner Weg für 4 Stunden 129 Euro
Ganztagsgruppe Grüner Weg 193 Euro
Ganztagsgruppe im Dithmarsen-Park 257 Euro
Waldkindergarten 132 Euro.

Catering Koch meldet Insolvenz an

Am Tag vor Weihnachten überraschte die Firma Catering Koch Albersdorf mit dieser aufschreckenden Meldung. Der Hamburger Rechtsanwalt Dr. Henning Mordhorst wurde zum Insolvenzverwalter bestellt.
Im ersten Gespräch klang Zuversicht durch, dass die Schulverpflegung gesichert bleibt und die 41 Mitarbeiter des Unternehmens ihre Anstellung behalten. Im schlimmsten Fall muss die Essenlieferung zum 1. März eingestllt werden.
Gerade der Mensa-Betrieb, der bislang nur die Gymnasien in Heide, Meldorf, Marne und Büsum mit Essen beliefert, hat den Catering-Betrieb in die Enge getrieben. Der Betrieb hatte sich innerhalb von zwei Jahren 65.000 Essenportionen pro Tag erhofft. Tatsächlich werden derzeit nur 20.000 Portionen geliefert. Jedoch besteht weiterer Bedarf nach Eröffnung der Ganztagsbetreuung an allen Schulen. Ein Gespräch mit der Kreisverwaltung soll die Planzahlen klären. Der Insolvenzverwalter geht davon aus, dass ab dem 9. Januar die Schulkantinen mit Essen beliefert werden.
Fest steht auch, dass der Landwirtschaftliche Ball am 14. Januar auf jedem Fall in der großen Festhalle mit dem Buffet stattfinden wird.

Weihnachtsfütterung der Tiere im Steinzeitpark


Aktion im Steinzeitpark Dithmarschen

Am 24. Dezember 2011 lädt der Förderverein für das Archäologisch-Ökologische Zentrum Albersdorf (AÖZA) zu einer besonderen Aktion in den Steinzeitpark ein:
Um 11.00 Uhr findet bei den Weideflächen eine „Bescherung“ für die „Steinzeit-Tiere“ statt. Der Vorsitzende des Fördervereins, Manfred Trube, hat mit einigen Helfern für den Heiligabend Futter zusammengestellt, das Groß und Klein direkt vor Ort gegen eine Spende erwerben und dann – in weihnachtlicher Stimmung - an die Tiere verfüttern können. Außerdem gibt es (Kinder-)Punsch zum Aufwärmen vor Ort.
Die Weidetiere im AÖZA – die Parkrinder, die Vielhornschafe, die beiden Soay-Schafe, die Juan-Fernandez-Ziegen und die Shetland-Ponys – freuen sich schon auf den Heiligabend!

Wer die Tiere im AÖZA besuchen (und füttern und streicheln) möchte, ist am 24. 12. 2011 um 11.00 Uhr herzlich dazu eingeladen!

Bitte gehen Sie vom Parkplatz des Steinzeitparks direkt zu den Weideflächen 

– herzlich willkommen!


Stuhlmacher laden Jugendliche ein


Am Donnerstag, 29. Dezember, laden Sabine und Bernd Stuhlmacher alle Jugendlichen der Gemeinde Albersdorf von zehn bis 14 Jahren zu einer Fahrt in die Eissporthalle Brokdorf ein. Die Abfahrt mit dem Bus erfolgt um 10 Uhr vom ZOB Albersdorf.
Als Kostenbeitrag sind lediglich zwei Euro bei der Anmeldung zu entrichten. Mitzubringen sind, wenn vorhanden, eigene Schlittschuhe oder Helme. Es besteht aber auch die Möglichkeit, diese Sachen in der Eissporthalle zu leihen, Schlittschuhe kosten 1,50 Euro und der Helm 1 Euro. Für kleine Leckereien und Getränke ist gesorgt.
Mit dieser Fahrt löst das Ehepaar Stuhlmacher ein Versprechen ein, dass Bernd Stuhlmacher schon seit langem im Ausschuss für Jugend und Sport gegeben hat, denn hier ist er aktiv tätig
Um die Idee umsetzen zu können, hat er im Frühjahr eine Aktion gestartet, Albersdorf-Fahnen zu einem günstigen Preis von 25 Euro zu verkaufen. Der Reinerlös aus dieser Aktion will er den Albersdorfer Jugendlichen zukommen lassen, so dass die Fahrt mit den Jugendlichen der Gemeindekasse nicht angelastet wird. Einige Fahnen sind noch zu erwerben und könnten auch als Weihnachtsgeschenk dienen. Zu beziehen sind diese Fahnen in der Fußpflegepraxis Stuhlmacher in der Mühlenstraße 40 A, wo auch die Anmeldungen ab sofort vorgenommen werden können.


Bernd und Sabine Stuhlmacher mit der Albersdorf-Fahne.









Text unnd Foto: Tießen

Skatführerschein - erstmalig auf der Welt



Bundesweit, sogar europaweit und auch weltweit, wurden von der Volkshochschule Albersdorf und dem Skatclub „Brutkamp“ erstmals Skat-Führerscheine  an neue Skatspieler ausgehändigt, behauptet  Bernhard Krull vom Albersdorfer  Skatclub
Für Neueinsteiger, Anfänger oder auch Spieler, die etwas aus der Übung sind,  haben der Skatclub Brutkamp Albersdorf  und die Volkshochschule Albersdorf an fünf Tagen im November  eine Schulung zum Erwerb des Skat-Führerscheins angeboten. Hier wurden die Grundregeln erklärt und Fragen zum Spiel  behandelt. „Alte Hasen“ wie Eddy Schäfer und Bernhard Krull vom Skatclub Brutkamp  gaben wertvoll Tipps und standen bei Fragen Rede und Antwort. Am besten lernt man das Spiel in der Praxis und deshalb wurde auch schon fleißig gespielt. Einige Spieler wagten auch schon, an den Übungsabenden des Clubs teilzunehmen. Alle Teilnehmer waren mit viel Begeisterung bei der Sache, so Vorsitzender Bruno Schmoock. Mit dieser Aktion hofft er auch, dass sein 49 Mitglieder zählender Verein verstärkt werden kann. Die Beteiligung an den wöchentlichen Übungsabenden ist zwar an eine Mitgliedschaft nicht gekoppelt, jeder Spieler ist auch als Gast immer herzlich willkommen und kann in das Vereinsleben hineinschnuppern. Eine Entscheidung über eine Mitgliedschaft kann jederzeit getroffen werden. Die Übungsabende finden immer montags um 19.30 im Sportheim Tensbüttel-Röst statt.
Nach Abschluß des Lehrganges überreichten Bernhard Krull und der Vorsitzende  Bruno  Schmoock im Jagdhaus Bunsoh allen Teilnehmern ihren „Führerschein“. Anschließend  wurden in einem Abschluss-Mini-Turnier der Tagessieger ermittelt. Bester Spieler des Tages wurde  Dieter Kraus und als ersten Preis winkte eine  sechsmonatige kostenfreie Mitgliedschaft im Skatclub Brutkamp.

 Von links: 
Bernhard Krull,  Andreas Leistritz,  Dieter Kraus, Bernd Reimers, Inge Güldenberg,  Marianne Plaar, Uwe Hensen,  Jürgen Feldhusen, Dagmar Leistritz, Bruno Schmoock. Auf dem Foto fehlt Karsten Thedens.

Text und Foto: Tießen

"Anleuchten" der Weihnachtsbeleuchtung

Weihnachten steht unwiderruflich vor der Tür. Die Straßen und Geschäfte in Albersdorf sind festlich geschmückt. In der Ortsmitte steht ein großer Tannenbaum. Alle warten nun auf das "Anleuchten" - das erste Einschalten in der abendlichen Dämmerung.
Am Freitag, den 25. November, ist es soweit. Um 19:00 Uhr wird Bürgermeister Peter Mucke zusammen mit dem Vorsitzenden des Gewerbevereins, Heribert Heinicke, die Albersdorfer Weihnachtbeleuchtung offiziell einschalten und damit den Beginn der Adventszeit in Albersorf einläuten.
Den Tannenbaum hat in diesem Jahr Jürgen Lenkautzki aus Schafstedt gestiftet, Steffen Vollert hat ihn nach Albersdorf transportiert, Firma Klaas stellte einen  Hublader zur Verfügung und der Bauhof Albersdorf hat die riesige Tanne schon am Marktplatz aufgestellt und mit einer Lichterkette geschmückt.
Der DRK-Ortsverein richtet ein großes Zelt auf. Der Gewerbeverein (offiziell heißt er Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe) bereitet Gulaschsuppe, heiße Waffeln und Glühwein vor und der Albersdorfer Shanty-Chor "De Gieselauschipper" sorgt für den stimmungsvollen Rahmen des "Anleuchtens".