Jugendzentrum ist ein beliebter Treffpunkt

Das Albersdorfer Jugendzentrum kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Martin Hanske leitet diese jugendliche Gruppe, die sich täglich von Montag bis Donnerstag in den Räumen der Ganztagsschule trifft. 
Im Frühjahr konnten die neu renovierten Räume bezogen werden, was sich positiv auf die Zahl der jungen Gäste ausgewirkt hat. Ab 14 Uhr ist das Jugendzentrum geöffnet. Bis 15.30 Uhr benutzen auch noch die Schülerinnen und Schüler des Ganztagsbereichs diese Räumlichkeiten, doch die Kooperation hiermit und dem Leuchtturm-Projekt gestaltet sich erfreulich und konfliktfrei. Einerseits besteht ein guter Draht zwischen den Mitarbeitern und auch die Jugendlichern verstehen sich gut. Wenn die Schulkinder ab 15,30 Uhr das Schulgebäude verlassen, kann das Jugendzentrum über alle Räume verfügen. Da Martin Hanske alleine mit der Betreuung der Jugendlichen beauftragt ist und keine weitere Kraft zur Verfügung hat, musste die Öffnungszeit von bisher 20 Uhr auf 18 Uhr herabgesetzt werden. Allerdings wird einmal in der Woche gemeinsam gekocht und auch gegessen. Dann bleibt das Jugendzentrum bis 20 Uhr auf.
Die Besucher des Jugendzentrums sind zwischen 12 und 23 Jahre alt, wobei die meisten zwischen 13 und 17 Jahre alt sind. Durchschnittlich kommen wöchentlich bis zu 50 Jugendliche zu den Treffen. Der Anteil der männlichen Besucher entspricht etwa dem der weiblichen. „Dies ist ein Zeichen für ein nicht zu raues Klima im Jugendzentrum. Auch trauen sich die Schwächeren regelmäßig in das Jugendzentrum. Das soziale Miteinander bewerte ich als äußerst positiv. Es kommt zu keinen Schlägereien oder Gewaltandrohungen“, so Martin Hanske. Weiter sieht Hanske seine Aufgabe in einer Gesprächsmöglichkeit, wenn jemand etwas auf dem Herzen hat. Dieses wird von den Jugendlichen beiderlei Geschlechts gut angenommen. Häufig kreisen die Gespräche um das Zusammenleben in der Familie, Schulalltag, Umgang mit Stress, Liebeskummer, Jobsuche, Alltag in einer Jugendwohngruppe, Rauchen, Alkohol, Verhütung, Elternschaft und Mediennutzung.
Die besonderen Aktionen des abgelaufenen Jahres:
Jährliches Fußballturnier in der Großturnhalle, wöchentliches Kochen und gemeinsames Essen in aller Ruhe. Hilfe bei den Schulprojekten der 9. und 10. Klassen, Tipps gegen Lampenfieber. Im Projekt „Elternschaft auf Probe“ schlüpften die Jugendlichen in die Rolle der Eltern. Dabei machten sie Erfahrung, was es bedeutet, für ein Baba rund um die Uhr da zu sein. Mit einer Babysimulationspuppe wurde der anstrengende Alltag mit einem Säugling verdeutlicht.
Beim Bandenbau auf dem Gummiplatz an der Süderstraße haben sich die Jugendlichen auch beteiligt. An Läufen in Heide und Büsum haben zwei Jugendliche teilgenommen. Zum Welt-Aids-Tag sind die jugendlichen nach Heide gefahren und haben an einer Infoveranstaltung teilgenommen.
Dass Alkohol in unserer Gesellschaft dazugehört, wurde den Jugendlichen in einem Alkohol-Checker-Seminar vermittelt. Aber der Umgang damit muß gelernt werden. Zwei Jugendliche haben sich hieran beteiligt und haben in diesem Alkoholpräventationsseminar sogar einen Cocktail gemixt, allerdings alkoholfrei.
Einmal pro Woche geht’s in die Turnhalle der Grundschule gemeinsam mit der Fußball AG der Ganztagsgruppe.
Für das kommende Jahr ist die Fertigstellung der Banden auf dem Gummiplatz Süderstraße vorgesehen. Im Frühjahr wird der Platz dann mit einem kleinen Fußball-Turnier eingeweiht.
Das Projekt Elternschaft auf Probe soll fortgesetzt und an der Infoveranstaltung der AIDS-Hilfe Heide für Jugendliche soll auch wieder teilgenommen werden.
Wünschenswert für die Unterhaltung und Beschäftigung wäre ein Billardtisch, so Hanske.




Die Köche des Jugendzentrums: von links: Florian Timm, Nico Witt, Toni Matthai und Nico Matthai.

Text und Fotos: Tießen

Kataster des Baumbestandes

Die Gemeinde trägt die Verantwortung für Schäden, die die Bäume im Gemeindegebiet anrichten könnten. Es geht um die Sicherheit der Bürger. Herabfallende Äste oder umstürzende Bäume könnten Anwohner oder Passanten verletzen oder Sachschäden verursachen. Dann wäre die Gemeinde verpflichtet, Schadensersatz zu leisten.
Aus diesem Grund müssen alle Bäume regelmäßig kontrolliert werden. Diese Aufgabe wird der Bauhof übernehmen. Mindest ein Mitarbeiter wird zum zertifizierten Baumkontrolleur ausgebildet, damit er nach den Vorschriften diese Aufgabe kompetent ausführen kann.
Zuvor muss aber festgestellt werden, welche und wie viele Bäume überhaupt zu überwachen sind. Dazu wird derzeit in der Gemeinde ein Kataster über den Baumbestand erarbeitet. Den Grundstock, nämlich die Erfassung der in Frage kommenden Bäume, legen die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses selbst an. Mit Fotoapparat, Maßband und Notizblock haben sie die Daten für jeden Baum mit einem Stammumfang von mehr als 60 Zentimetern festgehalten. Bislang konnten 120 Bäume in Albersdorf so dokumentiert werden.
Das Ingenieurbüro Volker Kuhrt wird ein Angebot erarbeiten, um die Daten in einem Baumkataster auf einer digitalen Karte mit den Fotos abzuspeichern, in der der momentane, belaubte und unbelaubte Baumzustand festgehalten wird. 
Der Baumkontrolleur erhält damit eine Grundlage für seine jährlichen Kontrollen. Er kann in dem Baumkataster dann die Veränderungen an jedem Baum feststellen, um so rechtzeitig notwendige Maßnahmen gegen einen möglichen Schadensfall einzuleiten, sei es den Baum zu fällen oder tote Äste zu entfernen.

Jahresrückblick 2011

14. Januar: Karsten Wiechert wird nach dem gewonnenen Arbeitsgerichtsprozess zuständig für den Albersdorfer Friedhof.
20. Januar: Bruno Schmoock wird neuer Vorsitzender des Skatclubs Brutkamp und löst Gerd Pächnatz ab.
25. Januar: Das gemeinsame Lehrerzimmer der neuen Regionalschule Albersdorf ist fast fertig, Bioraum und Sportplatz werden verschoben
1. Februar: Ernst Schatt und Hans-Peter Tießen ziehen sich nach jahrzehntelangem Einsatz beim Motorclub Albersdorf zurück.
11. Februar: Das ehemalige Sanitätsgebäude im Dithmarsen-Park soll zur vierten Kindertagesstätte umgebaut werden. Die Gemeinde bereitet mit den Betreibern den Mietvertrag vor.
22. Februar: Die Gemeinde lehnt nach kontroverser Debatte den Kauf von Aktien der Netz AG ab.
8. März: Der Hauptausschuss der Gemeinde stimmt dem Verkauf des ZOB-Gebäudes zu.
18. März: Der neu gebaute Ganztagsbereich an der Regionalschule Albersdorf wird eröffnet.
30. März: Die Albersdorfer Tafel zieht aus dem DRK-Gebäude aus und findet ein neues Domizil in der Süderstraße.
1. April: Der Sportverein Ditmarsia Albersdorf feiert sein 90-jähriges Bestehen.
9. April: Die renovierte Orgel der St. Remigius Kirche wird bei einem Konzert vorgestellt.
14. April: Der Ausbau des Steinzeitdorfes beginnt, das neu erbaute Kulthaus wird eingeweiht.
30. April: Sven Mengel übernimmt die Gärtnerei Mangel in dritter Familiengeneration.
3. Mai: Der Motorclub Albersdorf wird vom ADAC-Landesverband für seine hervorragende Arbeit zum Ortsclub des Jahres 2010 gewählt.
8. Mai: Zur Deutschen Meisterschaft im Roller-Speedway wird das erste Qualifikations-Rennen auf dem Dithmarschen-Ring ausgetragen.
11. Mai: Mit dem Umbau des ehemaligen Sanitätsgebäudes im Dithmarsen-Park zur Kita wird begonnen.
24. Mai: "Pferd" und "Wolle" lernen Feuermachen - dieSesamstraße dreht im Steinzeitpark.
11. Juni: Das dreitägige Volksfest zieht wieder tausende Besucher nach Albersdorf.
24. Juni: Der Schulverband Albersdorf lehnt eine Beteiligung der Eltern an den Schülerbeförderungskosten ab.
28. Juni: Pläne für eine neue Nutzung des Nordmark-Geländes durch Wohnen und Gewerbe werden dem Bauausschuss der Gemeinde vorgestellt.
9. Juli: Vor 25 Jahren wurde die 77 Meter lange Riesen-Rutsche im Freizeitbad gebaut. Mit einer Feier wird die renovierte Rutsche wieder in Betrieb genommen.
12. Juli: Die Jugendgruppe des DRK Albersdorf kehrt als Vize-Meister vom Landeswettbewerb in Büchen zurück.
21. Juli: Vor 50 Jahren eröffnete Dr. Hans-Dietrich Rupp seine Arztpraxis, die seit 1992 von seinem Sohn Dr. Kay Rupp geführt wird.
4. August: Archäologen beginnen eine umfangreiche Grabungskampagne in Albersdorf am Langbettgrab Bredenhoop.
9. August: Elisabeth Rathjens veröffentlicht die Tagebücher ihrer Ururgroßmutter Lidy Stecher, die ab 1841 Kontakte zu vielen berühmten Komponisten ihrer Zeit pflegte.
15. August: Die neue Kita im Dithmarsen-Park nimmt ihren Betrieb auf.
18. August: Zur Erinnerung an den Widerstandskämpfer Erwin Rehn wird am Kapellenplatz ein Stolperstein verlegt.
26. August: Die Pläne für ein neues Archäum im Steinzeitpark werden vorgestellt.
1. September: Nach unsinnigen politischen Querelen kann der Förderverein für das Albersdorfer Freizeitbad gegründet werden.
1. Oktober: Das Pflegewerk Berlin übernimmt das Senioren- und Pflegezentrum Möller & Tiessen.
8. Oktober: Das ZOB-Gebäude wurde an Familie Knobloch verkauft, der Umbau beginnt.
11. Oktober: Der Plan für eine Stadtvilla und von Reihenhäusern am Grünen Weg wird vorgestellt.
14. Oktober: Das Spielwarengeschäft Jochens in der Norderstraße will zum Jahresende schließen.
3. November: Die Planungen für die innerörtlichen Neubaugebiete am Brook und in der Waldstraße werden veröffentlicht.





Neues aus der Gemeindevertretung

Die Albersdorfer Gemeindevertretung beschloss zum Jahresende:
- Die Planfeststellungsverfahren für die beiden Neubaugebiete "Brook" und "Grüner Weg" werden zurückgestellt. Am "Brook" soll die Lärmemission der benachbarten Supermärkte untersucht werden. Am "Grünen Weg" muss die Frage der Ausgleichsfläche geklärt werden.


- Die Sanierung der Straßenbeleuchtung wird an den günstigsten und wirtschaftlichsten Anbieter, die Firma Elektro Klaas GmbH, für 133.071 Euro vergeben. Die Straßenlaternen werden dabei auf LED-Leuchten umgerüstet.


- Der Vertrag zur Abwasserentsorgung mit der Abwasserentsorgung Albersdorf GmbH (AAG) soll ab 2014 verlängert werden.


- Die Entgeltordnung für das Freizeitbad wurde überarbeitet. Rund 10 % Rabatt wird Frühbuchern von Jahreskarten gewährt.


- Die Entgelte für die Kindertagesstätten wurden ab 1. Januar 2012 festgelegt:
Oesterstraße und Grüner Weg für 4 Stunden 129 Euro
Ganztagsgruppe Grüner Weg 193 Euro
Ganztagsgruppe im Dithmarsen-Park 257 Euro
Waldkindergarten 132 Euro.

Catering Koch meldet Insolvenz an

Am Tag vor Weihnachten überraschte die Firma Catering Koch Albersdorf mit dieser aufschreckenden Meldung. Der Hamburger Rechtsanwalt Dr. Henning Mordhorst wurde zum Insolvenzverwalter bestellt.
Im ersten Gespräch klang Zuversicht durch, dass die Schulverpflegung gesichert bleibt und die 41 Mitarbeiter des Unternehmens ihre Anstellung behalten.
Gerade der Mensa-Betrieb, der bislang nur die Gymnasien in Heide, Meldorf, Marne und Büsum mit Essen beliefert, hat den Catering-Betrieb in die Enge getrieben. Der Betrieb hatte sich innerhalb von zwei Jahren 65.000 Essenportionen pro Tag erhofft. Tatsächlich werden derzeit nur 20.000 Portionen geliefert. Jedoch besteht weiterer Bedarf nach Eröffnung der Ganztagsbetreuung an allen Schulen. Ein Gespräch mit der Kreisverwaltung soll die Planzahlen klären. Der Insolvenzverwalter geht davon aus, dass ab dem 9. Januar die Schulkantinen mit Essen beliefert werden.
Fest steht auch, dass der Landwirtschaftliche Ball am 14. Januar auf jedem Fall in der großen Festhalle mit dem Buffet stattfinden wird.

Weihnachtsfütterung der Tiere im Steinzeitpark


Aktion im Steinzeitpark Dithmarschen

Am 24. Dezember 2011 lädt der Förderverein für das Archäologisch-Ökologische Zentrum Albersdorf (AÖZA) zu einer besonderen Aktion in den Steinzeitpark ein:
Um 11.00 Uhr findet bei den Weideflächen eine „Bescherung“ für die „Steinzeit-Tiere“ statt. Der Vorsitzende des Fördervereins, Manfred Trube, hat mit einigen Helfern für den Heiligabend Futter zusammengestellt, das Groß und Klein direkt vor Ort gegen eine Spende erwerben und dann – in weihnachtlicher Stimmung - an die Tiere verfüttern können. Außerdem gibt es (Kinder-)Punsch zum Aufwärmen vor Ort.
Die Weidetiere im AÖZA – die Parkrinder, die Vielhornschafe, die beiden Soay-Schafe, die Juan-Fernandez-Ziegen und die Shetland-Ponys – freuen sich schon auf den Heiligabend!

Wer die Tiere im AÖZA besuchen (und füttern und streicheln) möchte, ist am 24. 12. 2011 um 11.00 Uhr herzlich dazu eingeladen!

Bitte gehen Sie vom Parkplatz des Steinzeitparks direkt zu den Weideflächen 

– herzlich willkommen!


Stuhlmacher laden Jugendliche ein


Am Donnerstag, 29. Dezember, laden Sabine und Bernd Stuhlmacher alle Jugendlichen der Gemeinde Albersdorf von zehn bis 14 Jahren zu einer Fahrt in die Eissporthalle Brokdorf ein. Die Abfahrt mit dem Bus erfolgt um 10 Uhr vom ZOB Albersdorf.
Als Kostenbeitrag sind lediglich zwei Euro bei der Anmeldung zu entrichten. Mitzubringen sind, wenn vorhanden, eigene Schlittschuhe oder Helme. Es besteht aber auch die Möglichkeit, diese Sachen in der Eissporthalle zu leihen, Schlittschuhe kosten 1,50 Euro und der Helm 1 Euro. Für kleine Leckereien und Getränke ist gesorgt.
Mit dieser Fahrt löst das Ehepaar Stuhlmacher ein Versprechen ein, dass Bernd Stuhlmacher schon seit langem im Ausschuss für Jugend und Sport gegeben hat, denn hier ist er aktiv tätig
Um die Idee umsetzen zu können, hat er im Frühjahr eine Aktion gestartet, Albersdorf-Fahnen zu einem günstigen Preis von 25 Euro zu verkaufen. Der Reinerlös aus dieser Aktion will er den Albersdorfer Jugendlichen zukommen lassen, so dass die Fahrt mit den Jugendlichen der Gemeindekasse nicht angelastet wird. Einige Fahnen sind noch zu erwerben und könnten auch als Weihnachtsgeschenk dienen. Zu beziehen sind diese Fahnen in der Fußpflegepraxis Stuhlmacher in der Mühlenstraße 40 A, wo auch die Anmeldungen ab sofort vorgenommen werden können.


Bernd und Sabine Stuhlmacher mit der Albersdorf-Fahne.









Text unnd Foto: Tießen

Skatführerschein - erstmalig auf der Welt



Bundesweit, sogar europaweit und auch weltweit, wurden von der Volkshochschule Albersdorf und dem Skatclub „Brutkamp“ erstmals Skat-Führerscheine  an neue Skatspieler ausgehändigt, behauptet  Bernhard Krull vom Albersdorfer  Skatclub
Für Neueinsteiger, Anfänger oder auch Spieler, die etwas aus der Übung sind,  haben der Skatclub Brutkamp Albersdorf  und die Volkshochschule Albersdorf an fünf Tagen im November  eine Schulung zum Erwerb des Skat-Führerscheins angeboten. Hier wurden die Grundregeln erklärt und Fragen zum Spiel  behandelt. „Alte Hasen“ wie Eddy Schäfer und Bernhard Krull vom Skatclub Brutkamp  gaben wertvoll Tipps und standen bei Fragen Rede und Antwort. Am besten lernt man das Spiel in der Praxis und deshalb wurde auch schon fleißig gespielt. Einige Spieler wagten auch schon, an den Übungsabenden des Clubs teilzunehmen. Alle Teilnehmer waren mit viel Begeisterung bei der Sache, so Vorsitzender Bruno Schmoock. Mit dieser Aktion hofft er auch, dass sein 49 Mitglieder zählender Verein verstärkt werden kann. Die Beteiligung an den wöchentlichen Übungsabenden ist zwar an eine Mitgliedschaft nicht gekoppelt, jeder Spieler ist auch als Gast immer herzlich willkommen und kann in das Vereinsleben hineinschnuppern. Eine Entscheidung über eine Mitgliedschaft kann jederzeit getroffen werden. Die Übungsabende finden immer montags um 19.30 im Sportheim Tensbüttel-Röst statt.
Nach Abschluß des Lehrganges überreichten Bernhard Krull und der Vorsitzende  Bruno  Schmoock im Jagdhaus Bunsoh allen Teilnehmern ihren „Führerschein“. Anschließend  wurden in einem Abschluss-Mini-Turnier der Tagessieger ermittelt. Bester Spieler des Tages wurde  Dieter Kraus und als ersten Preis winkte eine  sechsmonatige kostenfreie Mitgliedschaft im Skatclub Brutkamp.

 Von links: 
Bernhard Krull,  Andreas Leistritz,  Dieter Kraus, Bernd Reimers, Inge Güldenberg,  Marianne Plaar, Uwe Hensen,  Jürgen Feldhusen, Dagmar Leistritz, Bruno Schmoock. Auf dem Foto fehlt Karsten Thedens.

Text und Foto: Tießen

"Anleuchten" der Weihnachtsbeleuchtung

Weihnachten steht unwiderruflich vor der Tür. Die Straßen und Geschäfte in Albersdorf sind festlich geschmückt. In der Ortsmitte steht ein großer Tannenbaum. Alle warten nun auf das "Anleuchten" - das erste Einschalten in der abendlichen Dämmerung.
Am Freitag, den 25. November, ist es soweit. Um 19:00 Uhr wird Bürgermeister Peter Mucke zusammen mit dem Vorsitzenden des Gewerbevereins, Heribert Heinicke, die Albersdorfer Weihnachtbeleuchtung offiziell einschalten und damit den Beginn der Adventszeit in Albersorf einläuten.
Den Tannenbaum hat in diesem Jahr Jürgen Lenkautzki aus Schafstedt gestiftet, Steffen Vollert hat ihn nach Albersdorf transportiert, Firma Klaas stellte einen  Hublader zur Verfügung und der Bauhof Albersdorf hat die riesige Tanne schon am Marktplatz aufgestellt und mit einer Lichterkette geschmückt.
Der DRK-Ortsverein richtet ein großes Zelt auf. Der Gewerbeverein (offiziell heißt er Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe) bereitet Gulaschsuppe, heiße Waffeln und Glühwein vor und der Albersdorfer Shanty-Chor "De Gieselauschipper" sorgt für den stimmungsvollen Rahmen des "Anleuchtens".

Was kaufen die Albersdorfer?

In den nächsten Tagen werden junge Studenten und Studentinnen die Kunden der Geschäfte in Albersdorf zu ihrem Einkaufsverhalten befragen. In dem Projekt geht es darum, welche Waren und Dienstleistungen in Alberdorf und welche in den umliegenden Städten gekauft werden und wie attraktiv Albersdorf als Einkaufs- und Gewerbeort ist.
Die Idee zu dieser Befragung hatte der Albersdorfer Gewerbeverein, geleitet wird das Projekt von Fachhochschule Westküste in Heide. Rund 60 Interviewer sind in der kommenden Woche im Einsatz. Befragt werden nicht nur Kunden in Albersdorf, sondern auch Einwohner in den umliegenden Gemeinden und die Betreiber der Geschäfte in Albersdorf. Ende Januar soll das Ergebnis der Studie präsentiert werden.

Russische Kriegsgräber auf dem Alberdorfer Kirchhof

Auf dem Albersdorfer Kirchhof sind 53 russische Kriegsgefangene anonym begraben.
Der Archivpfleger der Kirchengemeinde, Hans-Peter Maume, hat die Geschichte dieser Toten erforscht und deren Namen herausgefunden.
In einer Grabanlage ruhen 29 kriegsgefangene Russen aus dem ersten Weltkrieg. Sie starben hier 1915 in Albersdorf vor ihrem Eintreffen in dem Lager in Süderrade, in dem mehr als 1000 Kriegsgefangene das Osterader und das Offenbüttler Moor kultivierten. Die Gedenkanlage in Süderrade erinnert noch heute an die Toten aus diesem Lager.
Im  zweiten Welt starben hier einmal 11 und dann 13 Sowjet-Gefangene an Krankheit oder Unterernährung. Die Gefangenen aus einem Lager in Bunsoh arbeiteten zwangsweise in der Landwirtschaft und aus einem Lager bei Schafstedt an der Marineversorgungsanlage am Kanal.
Aus den Albersdorfer Kirchenbüchern und mit Unterstützung der Stiftung sächsischer Gedenkstätten konnte Hans-Peter Maume jetzt die Namen der gestorbenen Kriegsgefangenen ermitteln, um so die Kriegsgräber neu zu gestalten. Das Kieler Innenministerium wird im Rahmen der Kriegsgräberpflege 16.000 Euro bereitstellen. Die Kriegsgräber werden eine zeitgemäßere Grünanlage erhalten und Namenstafeln sollen an die Verstorbenen persönlicher erinnern. Das Projekt wurde von der Albersdorfer Friedhofsverwaltung ausgearbeitet und soll im Frühjahr 2012 realisiert werden.

Neuer Bolzplatz in Eigenhilfe


Der Ausbau des Bolzplatzes auf der Nebensportanlage in der Süderstraße schreitet zügig voran. Damit wurde der Vorschlag von Bernd Stuhlmacher, Mitglied des Ausschusses für Jugend, Sport und Soziales, verwirklicht. Seit Anfang des vorigen Jahres wurde immer wieder im Ausschuss diskutiert und über die Finanzierung beraten. Nun sind die Kosten in Höhe von 2.500 Euro bereitgestellt worden. Der Gewerbeverein hat eine Spende über 1.000 Euro beigesteuert und das Jugendzentrum hat von einer Zuwendung des Lions-Club 400 Euro abgezweigt. So bleiben für die Gemeinde nur noch Kosten von 1.100 Euro nach.
Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Sport und Soziales sowie des Jugendzentrums haben in Eigenleistung mit den Arbeiten begonnen. Mit vereinten Kräften wurde die Aufstellung der Bande vorgenommen, damit eine Fußballfeldbegrenzung vorhanden ist. Zwei Seiten stehen schon, die restlichen Teile werden am Sonnabend, 12. November und 19. November, aufgestellt. Das Spielfeld ist in einem guten Zustand. Ende November sollten die Arbeiten vollendet sein und zur Einweihung des Bolzplatzes wird der Leiter des Jugendzentrums, Martin Hanske, sicher ein kleines Fußballturnier starten.
Vom Bauhof der Gemeinde Albersdorf wurden die Bäume zwischen Sportplatz und dem Bolzplatz abgeholzt. Diese Maßnahme war erforderlich, so Bauhofmitarbeiter Michael Karstens, da die Laufbahn im Stadion im nächsten Jahr erneuert werden soll. So soll vorgebeugt werden, dass die doch schon hohen Bäume die neue Bahn beschatten und schnell wieder grün werden lässt. Während die Baumstämme und dickere Äste als Brennholz Verwendung finden, wird das restliche Astwerk sofort an Ort und Stelle geschreddert. 













 Mitglieder des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses und des Jugendzentrum bei der Errichtung der Bande auf dem Bolzplatz auf der Nebensportanlage in der Süderstraße.

Fotos und Text: Tießen